From: Subject: Peiner Eulencup der weiblichen C Date: Tue, 2 Sep 2008 00:03:01 +0200 MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/html; charset="Windows-1252" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Content-Location: http://www.tus-bothfeld.de/Sparten/Handball/Spielberichte_C_Jugend_w/2008_2009/peiner_eulencup.htm X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.00.2900.5579 Peiner Eulencup der weiblichen C

Peiner Eulencup der weiblichen C-Jugend=20 2008   =

Ein=20 ganz neues Kapitel schlug die wC des TuS Bothfeld mit dem diesj=E4hrigen = Peiner=20 Turnier auf. Hatten wir es auf Turnieren bislang immer mit gemischten=20 Teilnehmerfeldern zu tun, versprachen die zw=F6lf Mannschaften aus den = jeweils=20 h=F6chsten Ligen ihres Landesverbandes ein ganz besonderes Erlebnis. = Unser erstes=20 =84richtiges=94 Turnier mit Leistungscheck zur Saisonvorbereitung. =  =20

=84Irgendwelche Wunschgegner in der Vorrunde?=94 Veranstalter = Lutz meinte es=20 wie immer gut mit uns. Klar, dass es nur eine Antwort gab. Ich wollte = gegen=20 Magdeburg spielen, gegen die absolute Elite. Lutz erf=FCllte uns den = Wunsch. Recht=20 kurzfristig sagte Badenstedt das Turnier ab, so dass der Spielplan noch = mal=20 =FCberarbeitet werden musste, wir bekamen dennoch Magdeburg in die=20 Vorrundengruppe.  

Wie die=20 D-Jugend die Woche zuvor wurden auch wir in die Gunzelinhalle f=FCr die = Vorrunde=20 ausgegliedert. Zum Auftakt blieb Bothfeld die Zuschauerrolle im ersten=20 Vorrundenspiel. Schon beim Aufw=E4rmen beschlich uns der Verdacht, dass = Bergen=20 (Landesliga L=FCneburg) entweder mit einer Notbesetzung antrat oder aber = Landesliga nicht =FCberall Landesliga bedeutet. Die k=F6rperlich und = technisch weit=20 =FCberlegene Magdeburger Mannschaft hatte mehr mit =DCbertretern als mit = dem Gegner=20 zu k=E4mpfen, =FCberrollte Bergen f=F6rmlich und wechselte in der = zweiten H=E4lfte fast=20 die komplette Mannschaft aus.  

Nach=20 einer kurzen Pause durften wir auch gegen Bergen ran. Da wir leider nur = zu zehnt=20 waren, konnten wir keine erste Sieben f=FCr das zweite Spiel schonen, so = dass wir=20 erst einmal in Bestbesetzung spielen. Unn=F6tig viele Fehlw=FCrfe = sorgten daf=FCr,=20 dass ich erst kurz vor der Halbzeit durchwechselte, als der Drops dann = gelutscht=20 war. Vom Trainingseffekt war das Spiel eine =DCbung f=FCrs Blocken. Da = die Bergener=20 M=E4dchen nicht in Torn=E4he gelangten, versuchten sie es mit = Sprungw=FCrfen aus der=20 Fernwurfzone - eine willkommene Abwechslung zum =FCblichen 1-gegen-1. = Wir kamen zu=20 einem =E4hnlich deutlichen Ergebnis wie Magdeburg mit rund zwanzig Toren = zu einem=20 7m-Treffer.  

Dann=20 die lang ersehnte Begegnung mit dem HSC 2000 Magdeburg, die mit = beachtlicher=20 Fankulisse unterwegs waren. Bis auf eine Au=DFen durch die Bank recht = gro=DFe=20 Athletinnen, zwei m=E4chtige R=FCckraumspielerinnen, eine =FCberragende = Torh=FCterin und=20 ein =84Kampfschwein=94 am Kreis, die Lotti alles abforderte. Bis zum 4:4 = spielten=20 beide Mannschaften auf Augenh=F6he, dann ging die Bothfelder Seuche = wieder los.=20 Langpass zum schnellen Anwurf - Vorne Mitte l=E4sst den Ball der = durchst=FCrmenden=20 Lotti auf die F=FC=DFe abtropfen. Handgelenksp=E4sse ins Nirwana. = P=E4sse zum Gegner.=20 Binnen weniger Minuten fingen wir uns mehrere Gegenst=F6=DFe, so dass = beim=20 Halbzeitstand von 9:5 bei 2x11 Minuten (nur in unserer Vorrundengruppe,=20 ansonsten 1x15 Minuten) das Kind schon fast in den Brunnen gefallen war. = In der=20 zweiten H=E4lfte konnten wir leider an die ersten Minuten des Spiels = nicht mehr=20 ankn=FCpfen und spielten lieber mit den als gegen die Magdeburgerinnen, = wobei=20 leider auch nicht alle Bothfelderinnen =FCberhaupt Interesse an einem = anst=E4ndigen=20 Kampf zeigten. Mit 14:8 ging die Partie etwas zu deutlich aus. =  =20

Umzug=20 in den Silberkamp. Dort hatten die Dortmunderinnen aus Aplerbeck wie = erwartet=20 f=FCr Eindruck gesorgt, aber auch die Mannschaften aus Delmenhorst, = Peine und=20 Hahlen hatten Akzente gesetzt. Im Viertelfinale bekamen wir es als=20 Gruppenzweiter mit einem Gruppenersten zu tun (geschickter w=E4re nach = dem=20 Turniermodus eine Niederlage gegen Bergen gewesen, die uns tats=E4chlich = einen=20 einfacheren Gegner beschert h=E4tte). Mit dem ASC 09 aus Dortmund hatten = wir nun=20 die zweite deutsche Spitzenmannschaft an der Backe. Wieder waren die = ersten=20 Minuten v=F6llig offen, da keine Mannschaft die Deckung der anderen = durchdringen=20 konnte. Es sah zumindest danach aus, dass wir mithalten konnten. = Dortmund konnte=20 aber schneller den Hebel umschalten und die Schw=E4chen unserer Abwehr = finden,=20 w=E4hrend wir vorne nun kopflos und ganz ohne Druck agierten. Auch der = sp=E4tere=20 =84Bothfeld Trick=94 mit Jule als mitspielende Torh=FCterin konnte nicht = die Wende=20 bringen, denn auch im =DCberzahlspiel muss der Ball erst einmal gefangen = werden.=20 Mit 3:9 ging Bothfeld v=F6llig unter, wobei es auch in diesem Spiel=20 Riesenunterschiede beim Siegeswillen unserer M=E4dchen gab. =  =20

Peine=20 scheiterte dann im Viertelfinale an Magdeburg. =84Nun kommt es ja doch = noch zum=20 Klassiker=94, meinte Lutz im Hinblick auf unsere folgende Begegnung in = den=20 Platzierungsspielen. Leider musste ich Lutz entt=E4uschen, ich hatte = nicht vor in=20 Bestbesetzung zu spielen. Diesmal stellte ich nach bislang gezeigter = Einstellung=20 und nicht nach K=F6nnen auf. Dennoch schlugen wir uns wacker gegen Peine = und=20 zeigten wieder, was die Mannschaft eigentlich ausmacht. Mit 6:9 holten = wir eines=20 der bislang besten Ergebnisse gegen die Jahner, obwohl wir bewusst = =84mismatches=94=20 in Kauf nahmen, indem Lynn abwechselnd gegen Ceci und Maren decken = musste. Nach=20 dem Spiel versammelte ich alle M=E4dchen in der Kabine und machte noch = einmal=20 deutlich, dass wir es kommende Saison leisten k=F6nnen, die Mannschaft = nach=20 Einstellung und Moral aufzustellen und alle mit dem Kopf in den Wolken = auf der=20 Bank bleiben werden.  

Im=20 Spiel um Platz 7 gegen Lemgo riss sich die Mannschaft dann tats=E4chlich = wieder=20 zusammen. Alle M=E4dchen zeigten noch einmal Siegeswillen und = pl=F6tzlich lief es=20 wieder rund. Mehrere unwiderstehliche Gegenst=F6=DFe schlossen wir = erfolgreich ab=20 (Lynn kam so endlich zu ihrem ersten Treffer). Die Abwehr dankte Teo = ihre=20 bislang tolle Leistung im Tor und arbeitete gewohnt sicher, w=E4hrend = wir vorne=20 mit Tempo, =FCber Lotti am Kreis und =FCber die Au=DFen zu einfachen = Treffern kamen.=20 Ohne M=FChe aber mit wiederentdeckten Bothfelder Qualit=E4ten (auch ein = direkter=20 Freiwurf von Jule war dabei) konnten wir immerhin den siebten Platz = f=FCr uns=20 entscheiden. Angesichts der beiden ordentlichen Platzierungsspiele war = das=20 Turnierziel - Einspielen f=FCr die Saison - doch noch erreicht. =  =20

In=20 einem packenden Finale zwischen Magdeburg und Hahlen siegte der HSC 2000 = mit=20 einem Treffer mit 9:8 und konnte sich bei ihrer Torh=FCterin bedanken, = dass diese=20 einen direkten Freiwurf der R=FCckraumriesin =FCber den Block nach dem = Schlusspfiff=20 abwehrte.